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Katzelsdorf | Neudörfl | Wien
Verlegung nach Wien |
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| Standort Katzelsdorf | |||||
Die Bevölkerung von Katzelsdorf steht vor einem Rätsel. Was geschieht auf dem Grundstück, einem Hügel des Landwirtes Franz Gruber? Welch’ sonderbare Dinge gehen dort vor sich?
Es wird vermessen, gepflügt und viele sonderbare Fremde treiben sich dort herum.
Will man einen Atomreaktor bauen, oder den Hang eliminieren? Der Akademische Maler Edwin „Aldrin“ Lipburger, der aus Dornbirn stammt und derzeit in Wien wohnt, will sich in Katzelsdorf ansiedeln.
Lipburger: “Es ist ein schändliches Werk, die Erde zu verletzen , doch es musste sein. Das Pflügen ist eine echt männliche Betätigung. Was unten war ist jetzt oben.“ Auf die Frage, wann das Kugelhaus fertig sein wird, und von Anrainern und Fremden bewundert werden kann, antwortet der selbstbewusste Bauherr: “Bis Juni wird die Kugel fertig sein und als neues Wahrzeichen über dem Orte stehen, das Kugelhaus soll mein Meisterwerk werden. Eine Kugel ist das einzig Wahre auf dieser Welt, und der Baustoff Holz, das einzige natürliche, denn Holz ist nichts Totes, Holz lebt. Beide, Holz und Kugel vereint, sind für mich ein Elementarereignis, sie bedeuten für mich das Leben schlecht hin.“ Das kugelförmige Haus wird Bungalow, Galerie, und Atelier sein und soll natürlich auch der Publicity dienen. Katzelsdorf wird bald nicht nur wegen der Heurigen und Mineralwasserquelle besucht werden, sondern auch um des Kugelhauses willen. Ob es wirklich ein neues Wahrzeichen für Katzelsdorf wird? Niederösterreichische Nachrichten, 3. Nov. 1971 |
| Standort Neudörfl im Burgenland |
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Der Bürgermeister der Nachbargemeinde von Katzlsdorf bot dem akademischen Maler Lipburger und seinem Kugelhaus Asyl auf burgenländischem Boden an.
Die Baubewilligung war ausgestellt, alle Anschlüsse waren vorbereitet, aber die Übersiedelungskosten von 300.000 ATS brachten das Projekt zum Scheitern. |
| Standort Wien | ||||||||
21.12.1981 Das Kugelhaus wird auf einem Gemeindegrundstück platziert. Das Grundstück wird von der Gemeinde Wien zur Verfügung gestellt, so wie es Neudörfl getan hätte. Anschlussmöglichkeiten von Strom, Wasser und Kanal werden bereitgestellt. Weiters wurden 400.000 ATS Verlegungskosten vereinbart. H. Zilk: “ – Originale muss man pflegen, s´gibt ohnehin nur noch so wenige heutzutage – muss nur noch ein formales OK von Bürgermeister Gratz einholen.“ Unklar ist auch noch der künftige Standort. Zilk: „ Am Ehesten dort, wo sehr viele Leute sind, weil mit der Kugel kann man ja alles machen. Kurse, Vorträge, Ausstellungen usw..“
Im Gespräch sind der Wiener Prater oder die frisch geöffneten Steinhofgründe. Aber die Vereinbarungen Wasser-, Strom- und Kanalanschlüsse zu ermöglichen, die für den Kunstbetrieb unerlässlich sind, wurden von Seiten der Stadt Wien gebrochen. Es wurde ein unbrauchbares Grundstück zur Verfügung gestellt, und sämtliche Funktionen des Kugelhauses wurden somit unterbunden. Es folgte eine Prozessflut die bis heute andauert.
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| Verlegung des Kugelmugel von Katzelsdorf nach Wien |
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Sachverhalt
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